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Nahrungsergänzungen im Ayurveda

Das Wissen über Heilpflanzen in der Therapie einzusetzen, zu vermitteln und auch zu verkaufen ist die Wurzel des Ayurveda. Kräuter sind wertvolle Naturheilmittel und wirken in ihrer Gesamtheit. Sie enthalten heilkräftige Inhaltsstoffe wie ätherische Öle (Geruch und Geschmack), Bitterstoffe (für unsere Verdauung), Gerbstoffe, Schleimstoffe (beruhigen die Schleimhäute), Flavonoide, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und vieles mehr. Nur wenn diese Stoffe in ausreichender Qualität und Menge vorhanden sind, entfalten Heilkräuter auch ihre wohltuende Wirkung!

Die Naturheilkunde Ayurveda entwickelte in den letzten 2000 Jahren eine derartige Vielfalt an pflanzlichen Produkten und Rezepturen, die mit keinem anderen Land und Medizinsystem vergleichbar ist. Die Lehre hinter diesen Produkten heißt Dravyagunavijnana (die Wissenschaft von den Substanzen und ihren Eigenschaften). Viele klassische Rezepturen sind uralt und wirken nach wie vor unverändert, ebenso wurden viele neue Rezepturen für das moderne Leben entwickelt. Auch im Westen nutzen immer mehr Menschen dieses Heilwissen. Ayurveda Produkte werden in Indien weitgehend als pflanzliche oder mineralische Arzneimittel der TIM (traditionellen indischen Medizin) registriert, in Europa werden diese als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungen eingestuft und unterliegen den entsprechenden Gesetzgebungen. Bei uns sind gesundheitsbezogene Angaben auf Lebensmitteln verboten und daher dürfen Ayurveda Produkte auch keine Beipackzettel oder Indikationen enthalten. Ihre Anwendung erfolgt ausschließlich gemäß den Empfehlungen eines erfahrenen Ayurveda-Praktikers oder Ayurveda-Mediziners, was auch dem Grundsatz des Ayurveda entspricht, Kräuter und andere Heilmittel nur nach eingehender Diagnose individuell zu verordnen.

 

Sekundäre Pflanzenstoffe

Die Wirkung ayurvedischer Pflanzen lässt sich anhand des Pflanzenstoffwechsels gut erfassen. Der Primärstoffwechsel sorgt für den Aufbau von Molekülen (Aminosäuren, Lipiden, Kohlenhydraten), im Sekundärstoffwechsel entstehen wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, welche aus bis zu 100.000 Substanzen bestehen (Farbstoffe, Wachstumsregulatoren, Abwehrstoffe, Aroma- und Duftstoffe) und als Phytamine bezeichnet werden (mit der Bedeutung von Vitaminen für unseren Stoffwechsel vergleichbar). Über die Nahrung und den Verzehr von Nahrungsergänzungen können wir unsere Gesundheit durch diese sekundären Pflanzenstoffe nachweislich unterstützen. Diese haben folgende Merkmale:

  • ausgeprägte Radikalfängereigenschaften
  • sind entzündungshemmend
  • beugen Gefäßverkalkungen und Thrombosen vor
  • wirken hemmend auf die Entwicklung bösartiger Erkrankungen
  • sind hormonähnliche Stoffe und haben harmonisierende Wirkungen

 

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